Frauenarzt Dr. Krell

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Aktuelles

Zika Virus und Schwangerschaft

Vor allem in Brasilien und anderen südamerikanischen Ländern sind vermehrt Fälle von Mikrozephalie (Kleinköpfigkeit) und anderen Behinderungen bei Säuglingen aufgetreten. Durch die intensive mediale Berichterstattung sind manche Frauen verunsichert, ob auch in Österreich ein Risiko der Infektion besteht, welche Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden können und wie die Erkrankung übertragen wird.

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Wissenswertes über die Eierstockentzündung

Die Eierstockentzündung wird meist durch eine aufsteigende bakterielle Infektion der Scheide ausgelöst, bei der die Keime über den Weg des Gebärmutterhalses-Gebärmutterhöhle-Eileiter schließlich zu den Eierstöcken gelangen.

Die Eierstockentzündung betrifft vor allem Teenager und Frauen im reproduktionsfähigen Alter.
Bei den Bakterien,die eine Eierstockentzündung auslösen, handelt es sich neben spezifischen Erregern wie Gonokokken oder Clamydien zumeist um eine bakterielle Mischinfektion.
Der Gebärmutterhalskanal übt normalerweise eine Schutzfunktion aus sodaß die Bakterien nicht in die Gebärmutterhöhle und anschließend zu den Eierstöcken gelangen können

Eine Blutung,Fremdkörper wie eine Spirale oder auch Eingriffe im Bereich der Gebärmutterhöhle können diese Barrierefunktion des Gebärmutterhalses stören und somit eine Gebärmutterentzündung begünstigen.

Weitere Risikofaktoren für eine Eierstockentzündung sind häufig wechselnde Sexualpartner, Verzicht auf Kondome, falsche Vaginalhygiene sowie ein geschwächtes Immunsystem.

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Rauchen in der Schwangerschaft kann die Gene des Kindes nachhaltig verändern

Rauchende Schwangere beeinflussen das Erbgut ihres Kindes bis weit nach der Geburt. Einige dieser Schäden könnten im Erwachsenenalter beispielsweise die Entstehung von Lungenkrankheiten befördern.

Die Gifte aus dem Tabak verändern das Erbgut des Ungeborenen dauerhaft. Zigaretten schaden somit einem Baby also nicht nur indirekt in der Zeit während es im Mutterleib heranwächst, sondern vermutlich lange darüber hinaus.

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Pille nehmen nach einer Endometriosezyste?

Macht es Sinn, nach einer Operation einer Endometriosezyste die Pille einzunehmen um das Wiederauftreten einer Endometriosezyste zu verhindern?

Das Auftreten einer Endometriosezyste ist ein relativ häufiges Ereignis, deswegen ist die Beantwortung dieser Frage wichtig. Hierzu gibt es eine neue klinische Zusammenfassung, wo 4 Arbeiten mit insgesamt 965 Patientinnen, die eine Endometriosezysten-OP hatten, nachuntersucht wurden.
Als Quelle dient hierzu folgender medizinischer Fachartikel:
"Long-term adjuvant therapy for the prevention of postoperative endometrioma recurrence" - A systematic review and meta-analysis” von Vercellini P.et al.

Ziel der Arbeit war es herauszufinden ob eine Pilleneinnahme nach der Endometriose-OP das Wiederauftreten einer Endometriosezyste verhindern kann.

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Myomentfernung bei Patientinnen mit unerfülltem Kinderwunsch sinnvoll?

Bei meinem nächsten Bericht möchte ich mich mit der Frage beschäftigen,ob eine operative Myomentfernung bei Patientinnen mit unerfülltem Kinderwunsch sinnvoll ist?

Ungefähr 30% aller Frauen entwickeln im Laufe ihres Lebens Myome. Das sind gutartige Wucherungen der Gebärmuttermuskulatur. Meistens verursachen Myome keine Probleme,können aber neben Symptomen wie Blutungsproblemen,häufigem Harndrang,Druckgefühl im Bauch,Schmerzen beim Geschlechtsverkehr etc. auch zu wiederholten Fehlgeburten oder einem unerfülltem Kinderwunsch führen.

Myome treten besonders ab Mitte des 3.Lebensjahrzehnts auf und da sich der Wunsch nach einer Schwangerschaft in Österreich stetig ins höhere Alter verlagert,kommt es häufiger zu einem Zusammentreffen von Myomen und Schwangerschaftsplanung.

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Ist die Pillenpause noch zeitgemäß?

Traditionell folgt die Einnahme einer kombinierten Pille dem natürlichen Menstruationsrhytmus - d.h. nach 21 Tagen kontinuierlicher Pilleneinnahme folgt ein 7-tägiges einnahmefreies Intervall.

Eine dänische Arbeitsgruppe hat nun die Vor- und Nachteile der zyklischen Pilleneinnahme (7-tägige Einnahmepause pro Monat) mit einer kontinuierlichen Pilleneinnahme (Pilleneinnahme ohne Pause über mehrere Monate) verglichen.

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