Frauenarzt Dr. Krell

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Traditionell folgt die Einnahme einer kombinierten Pille dem natürlichen Menstruationsrhytmus - d.h. nach 21 Tagen kontinuierlicher Pilleneinnahme folgt ein 7-tägiges einnahmefreies Intervall.

Eine dänische Arbeitsgruppe hat nun die Vor- und Nachteile der zyklischen Pilleneinnahme (7-tägige Einnahmepause pro Monat) mit einer kontinuierlichen Pilleneinnahme (Pilleneinnahme ohne Pause über mehrere Monate) verglichen.

Das Ergebnis dieser Untersuchung:

  • es fand sich kein Unterschied in der Schleimhautdicke der Gebärmutter.
  • es gab weniger Blutungstage und eine deutlich schwächere Blutung in der Gruppe der Frauen mit kontinuierlicher Pilleneinnahme.
    Viele Frauen sahen dies als Vorteil.
  • Zyklusassoziierte Beschwerden (z.B.Migräne oder Stimmungschwankungen ) gingen bei kontinuierlicher Hormongabe stärker zurück als bei zyklischer.
  • Ebenso konnten Endometriose-bedingte Schmerzen stärker durch eine kontinuierliche Pilleneinnahme reduziert werden.
  • Auch das Rezidivrisiko für das Auftreten von Endometriose nach einer Operation ist bei kontinuierlicher Pillengabe niedriger(v.a.am Eierstock).
  • Es konnte nicht eindeutig geklärt werden ob eine der beiden Einnahmemodalitäten sicherer in Bezug auf die Verhütung wirkt.
  • Es gab keinen Unterschied hinsichtlich verschiedener Blutparameter,dem Körpergewicht, dem Blutdruck oder der Knochenmineralisierung(Osteoporosegefahr).
  • Es gibt nicht genügend Daten um das Krebsrisiko miteinander zu vergleichen.

Trotz der Ergebnisse wird derzeit nur Frauen eine kontinuierliche Pilleneinnahme empfohlen,die außer zur Verhütung auch von einem Zusatznutzen profitieren, z.B bei menstruations- oder endometrioseassoziierten Beschwerden.

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